Indianapolis 500: Vor dem Rennen

Nach einer lustigen Nacht mit Playmates und betrunkenen Familienvätern war es nun endlich soweit: Sonntag, Tag des Rennens!! Um 9 fand sich unsere Gruppe von ca. 30 Personen in der Hotellobby ein um dann mit einem angemieteten Bus und Polizeieskorte zum Track zu fahren. Auf dem Weg dorthin wurde uns unsere “hard card” ausgeteilt, das Kärtchen das uns Zugang zur Boxengasse und den Werkstätten geben sollte.

Dort angekommen war bereits klar, dass es ein wirklich heißer Tag werden würde aber bis zum Rennbegin war noch eine Menge Zeit um sich in der “Hospitality Zone” von KV-Racing den Magen mit leckerem Essen vollzuschlagen ausgiebig die Boxengasse und die Werkstätten zu begutachten. Dabei wurde uns schnell klar, dass unser unscheinbares Kärtchen um den Hals wahre Wunder bewirkte bzw. uns jegliche Türen öffnete :-) .

Der Geruch von Ethanol und heißen Motoren mischte sich fließend in das geschäftige Treiben der Teams und bald wurden auch schon die ersten Autos zur Strecke geschleppt um in der Parkposition noch letze Pitstop Übungen zu absolvieren und alles ein letztes Mal durchzuchecken und mittendrin in dem Gewusel steckten wir!

Die Ziellinie des Speedways ist traditionell aus Backsteinen gebaut und eine der vielen kleinen schrulligen Traditionen ist es, dass der Sieger die “Bricks” nach dem Rennen küssen muss/darf. Ich hab es dann doch bei anfassen bewenden lassen – wer weiß wie die Ami auf eine solche “Gotteslästerung” reagiert hätten?!

Dann ging es auch schon los mit der großen Show: mindestens vier verschiedene Versionen der amerikanischen Hymne, Danksagungen an die Soldaten im Irak und in Afghanistan, allgemeine Großartigkeitsbekundungen und natürlich die obligatorische Jet-Formation kurz vor Rennbegin – so muss das sein in Amerika ;-) .



2 Responses to “Indianapolis 500: Vor dem Rennen”

  1. Ludwig Says:

    Yeah, aber es hieß hard card diese Wunderstück.

  2. philipp Says:

    jep sounds reasonable…

Leave a Comment