Indianapolis 500: Das Rennen
- Posted by philipp on Juni 1st, 2010 filed in Amerika
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Die namensgebende 500 steht für die Distanz des Rennens, was bei einer Durchnittsgeschwindigkeit von ca. 150mph (240km/h) eine Renndauer von ca. 3.5h ergibt – beeindruckend!
Nach drei Aufwärmrunden mit Safety-Car gab es dann den fliegenden Start in die vierte Runde. Die Geräuschkulisse wenn 33 dieser Rennwagen Vollgas geben ist schlichtwegs phänomenal! In den ersten Runden gab es dann erwartungsgemäß die ersten Crashs gefolgt von Safety-Car Phasen.
Es zeigte sich bald, dass wir einem historischen Rennen beiwohnen durften: 96°F (35.5°C) Lufttemperatur – das gab es noch nie! Die Stunden vergingen trotzdem wie im Fluge auch wenn es für unser Team an diesem Rennsonntag leider nicht optimal gelaufen war: Ein Auto crashte, ein anderes wurde durch einen vergeigten Boxenstop unfahrbar und musste aufgeben nur der letzte Fahrer, Takuma Sato (jaaa, der war früher in der Formel 1) hielt die Fahne hoch für das Team wurde aber von den 22 ins Ziel gekommenen Fahrern der Letzte.
Kaum war das Rennen vorüber kamen die Kärtchen wieder zum Einsatz und so konnte ich aus nächster Nähe zusammen mit den Pressefotographen miterleben wie eine weitere Tradition vom Sieger erhalten wurde: Der Schluck aus der Milchkanne! Eine Ehrenrunde später wurde dann noch die Ziellinie geküsst – und zwar gleich drei Mal um auch jede Sponsor-Kappe einmal abgelichtet zu haben
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Auf dem Weg zurück zu unserem Hospitality Zelt konnten wir dann noch den einen oder anderen Blick auf die klaffenden Wunden der Akteure bzw. deren Autos werfen bevor wir unserem sichtlich geknickten Rennstallbesitzer unser “Beileid” aussprechen konnten. Schade, dass es diesmal nicht für mehr gereicht hat aber es war ein wirklich unglaublich intensives Zusammentreffen mit dem amerikanischen Motorsport das ich so bald nicht vergessen werde!!!



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